Barfen, was ist das werden jetzt viele von euch
fragen? Barfen ist das Prinzip seinen Hund möglichst "artgerecht" zu ernähren,
welche Wolf macht sich schon ne Tüte Hundefutter auf das er dann runterwürgt, so
staubtrocken wie dieses Zeugs ist.
Meine beiden Border Collies werden seit 8 Monaten
gebarft und es bekommt ihnen ausgezeichnet! Das Fell ist glänzend, sie sind fit
und aktiv und haben schneeweisse Zähne.
Meine beiden Jungs bekommen an Fleisch z.b:
Rinderhackfleisch, Beinscheiben, Ochsenschwanz, Mischfleisch, Lefzen,
Maulfleisch, Schlund, Hähnchenhälse, Putenhälse, Innereien, Pansen,
Blättermagen, Fisch und vieles mehr. Wichtig dabei ist (vorallem bei knochen!!)
das alles roh gegeben wird, keine Angst vor Salmonellen oder ähnlichem, ein
Hundemagen der sogar mit verwestem Aas fertig wird hat damit keine
Probleme
Ganz wichtig ist dabei das man den Hunden wenn sie
keine Knochen bekommen oder vertragen gemahlene Eierschale oder Calciumcitrat (1
TL pro Tag) zufügt damit der Calcium Haushalt stimmt.
Obst u. Gemüse sollte immer püriert und mit Öl
gefüttert werden da der Hund sonst die Vitamine u. Mineralien nicht
aufschliessen u. verwerten kann.
Öle sollten auch abwechselnd gefüttert werden, am
besten geeignet sind (wegen dem Omega 3 u. Omega 6 Verhältnis) sind Rapsöl,
Walnussöl, Flachsöl, Lein u. Lachsöl.
Der Tagesbedarf an Nahrungmenge wird zwischen 2 u.
3 % vom Körpergewicht gerechnet, wobei es durchaus vorkommen kann das Hunde die
sehr aktiv sind noch mehr benötigen. Ein 30 kg schwerer Hund benötigt demnach
900 g Futter pro Tag. Davon ca 600 Gramm Fleisch u. 300 Gramm püriertes
Obst/Gemüse. Ausserdem bekommen meine Jungs (auch super wenn man keine Knochen
o. Eierschalen im Haus hat) desöfteren Hüttenkäse, Quark, Schmand oder
ähnliches. Zu den Obstmahlzeiten gibt es auch ab und an einen EL Honig und wenn
man mal vergisst Obst u. Gemüse zu kaufen kann man auch gut auf Zuckerfreie
Babygläser zurückgreifen.
Ob ein Hund Zusätze braucht oder nicht daran
scheiden sich die Geister, ich gebe meinen Border Jungs ab und an Kurweise
Spirulina, Seealgenmehl, Hagebuttenpulver und für die Gelenke
Grünlippmuschelextrakt.
Ob Barfen ein Allheimittel ist? Nein, mit
Sicherheit nicht, doch finde ich es ist eine Ernährung die der ursprünglichen am
nächsten kommt.
Auch soll bei gebarften Hunden die Zahl der
lebensgefährlichen Magendrehung drastisch reduziert sein, mit Sicherheit liegt
das daran das Trockenfutter im Hundemagen auf die dreifache Grösse aufquillt...
Alles in allem sind meine Jungs und ich sehr
angetan vom barfen haben wir jedoch mal kein Fleisch im Haus gibt es z.b Rinti
Dose oder ein hochwertiges Trockenfutter, was jedoch in den letzen Monaten so
gut wie nie vorkam.
Bilder unter"Bilder"
Vielen Vielen lieben Dank an Evi, die den Text soo toll geschrieben hat!!!

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